Hans-Heinrich Jörgensen 
Die honigsüße Harnruhr 
(Aufsatz in "Naturarzt" 6/2009)
 

Als bei uns noch fast Steinzeitkultur herrschte, gab es in anderen Regionen der Welt schon eine hohe Medizinkultur, z.B. in China, in  Arabien und in Griechenland. Aus jener Zeit hat die Krankheit ihren Namen Diabetes mellitus, zu Deutsch „honigsüße Harnruhr“. Die Harnruhr war ja leicht zu beobachten, das Attribut honigsüß zeugt von diagnostischem Einfallsreichtum, den heute jeder Dozent seinen Studenten demonstriert, indem er den Zeigefinger in  die Urinprobe taucht und den Mittelfinger ableckt. 

Heute müssen wir nicht mehr den Geschmacksinn strapazieren, wir tauchen ein Teststäbchen ein und haben gleich neun oder mehr Laborparameter. Als ich Heilpraktiker wurde, war es noch etwas komplizierter. Mit der Fehlingschen Reduktionsprobe oder nach Nylander kam man sehr aufwändig auch zum Ziel. Abschmecken musste man allerdings nicht mehr.

Der Urintest stellt jedoch keine sichere Diagnostik dar, er kann allenfalls Alarmsignale senden. Entscheidend ist natürlich der Zuckerspiegel im Blut und nicht im Urin. Erst wenn „das Fass überläuft“ taucht Zucker im Urin auf. Beim einen früher, beim anderen später, bei manchen auch gar nicht. Nur allzu oft wird die alte Faustregel, die für alle Laborwerte gilt, vergessen: ein positiver Befund zeigt Krankheit an, ein negativer beweist aber keine Gesundheit.

Und ein ganz dringliches Alarmzeichen, das zu schnellem Handeln drängt, ist jener Geruch in der Atemluft, der an den Obstkeller mit Winteräpfeln erinnert. Azetonbildung verkündet, dass der Zuckerspiegel heftig entgleist ist und dass akute Gefahr droht.

Verlässliche Aussagen kann nur die Blutuntersuchung machen. Da haben wir jahrzehntelang die Patienten morgens nüchtern einbestellt, um reproduzierbare Werte zu erhalten. Nur sind nach einer langen Fastennacht fast alle Patienten „gesund“, sie haben einen einigermaßen normalen Zuckerspiegel. Die Stunde der Wahrheit kommt nach dem Essen. Darum hat sich zur Fahndung inzwischen der Zuckerbelastungstest durchgesetzt. Blutabnahme morgens nüchtern, danach bekommt der Patient ein ekelhaft süßes Kujambelwasser, einen Glucosetrank, und dann wird nach einer und nach zwei Stunden erneut der Blutzuckerspiegel kontrolliert.

Aber auch das kommt eher einer Momentaufnahme gleich. In der Verlaufskontrolle hat sich inzwischen die Bestimmung des HbA1c-Wertes durchgesetzt, der etwas über die Langzeit-Einstellung sagt. Ein Teil des überschüssigen Blutzuckers lagert sich am Hämoglobin der roten Blutkörperchen ab. Diese haben nur eine begrenzte Lebenszeit, und am Prozentsatz der „gezuckerten“ Erythrozyten, präzise des glykolysierten Hämoglobins, lässt sich dieser Langzeitwert ablesen, der etwas über die Belastung in den vergangenen 8 Wochen sagt. 6 % wären ideal, großzügige Kliniken tolerieren auch 8 %, darüber wird es heikel. 

Aber an dieser Stelle sei schon einmal gesagt: ein extrem straffes Regime, dass mit Insulin und/oder Tabletten den Blutzuckerspiegel und HbA1c-Wert niedrig hält, ohne auch wirklich auf die Ess-Mengen zu achten, ändert an den Spätschäden des Diabetikers überhaupt nichts, im Gegenteil, dabei wurden eher mehr Todesfälle beobachtet.  

Wir unterscheiden zwei Formen des Diabetes: den Typ I, bei dem die Langerhans’schen Inseln oder Betazellen der Bauchspeicheldrüse die Fähigkeit verloren haben, Insulin zu erzeugen. Hier kommt der Patient nicht drum herum, Insulin zu spritzen. Die Insulin-Dosis und die erlaubten Kohlenhydratmengen in der Nahrung müssen sehr sorgfältig und stationär auf einander abgestimmt und eingestellt werden. Alle im Internet angepriesenen Geheimrezepte – von Bohnenkraut bis Zimt – sind hier kontraproduktiv und gefährlich. Entweder sind sie wirkungslos, dann ist es schade ums Geld, oder sie senken den Zuckerspiegel, dann bringen sie den Patienten in die akute Gefahr der Unterzuckerung. Allzu oft wird übersehen, dass auch Betarezeptorenblocker, die gegen hohen Blutdruck und bei der Angina pectoris gern verordnet werden, die Insulinwirkung verstärken.

Als Typ-II-Diabetes bezeichnen wir den Alterszucker, der in der Tat auch eine typische Alterskrankheit ist. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei 67 Jahren, rutscht aber immer mehr nach unten, schon übergewichtige Jugendliche leiden darunter. In den meisten Fällen wäre diese Krankheit vermeidbar, wenn man sich nicht mehr Nahrung einverleiben würde, als der Körper in den nächsten zwei Stunden auch verbrennt. Das fällt den meisten Menschen offenbar sehr schwer, so dass schließlich die Steuermechanismen erschöpfen und der Körper die Kontrolle über die Ober- und Untergrenzen des Blutzuckerspiegels verliert.  Vornehm ausgedrückt kann man das dann auch als „metabolisches Syndrom“ bezeichnen, und das birgt Gefahren für Leib und Leben.

Zwei Risiken müssen wir unterscheiden. Die ganz akute und urplötzlich eintretende Gefahr rührt aus der Unterzuckerung. Wenn überhaupt kündigt sie sich durch Schwächegefühl und kalte Schweißausbrüche an und geht ganz schnell in eine Bewusstlosigkeit über. Schon manch Diabetiker wurde als vermeintlich Betrunkener aufgelesen, in die Ausnüchterungszelle gesperrt, wo er dann mangels ärztlicher Hilfe starb. Darum darf der Diabetiker, und insbesondere der Insulinspritzende vom Typ 1 auch keine Mahlzeit ausfallen lassen. Im Verdachtsfall sollte er ein Stückchen Traubenzucker zur Hand haben. Auch neigt man wegen dieser Gefahr heute dazu, die Insulindosis so einzustellen, dass der durchschnittliche Zuckerspiegel nicht im Normbereich (80-120 mg%) liegt, sondern lieber etwas darüber, bei 140-150 mg%.

Die Spätschäden kommen nicht plötzlich sondern es läuft über Jahre und Jahrzehnte darauf hin, und man kann vieles tun, sie zu vermeiden. Vier große B sind es, die neben Leber- und Nierenschäden zu schaffen machen: Bypass, Bein ab, Blind, Beerdigung! Aber der Schmerz macht sich erst bemerkbar, wenn die Schäden bereits eingetreten sind. Manchmal auch gar nicht, weil eine Nervenschädigung die Schmerzsignale des abfaulenden Fußes nicht mehr zum Gehirn schickt. Polyneuropathie nennt man das. In Sachsen wäre es das 5. B.

Darum ist der Diabetiker vom ersten Augenblick der Erkenntnis an gefordert, den Verstand einzuschalten und entgegen jeder süßen Versuchung seine Mahlzeiten präzise der Verbrennung anzupassen. 

Ältere Autofahrer kennen noch den Choke, jene Kaltstartklappe, die man zog, um das Benzin-Luft-Gemisch „fetter“ zu machen. Vergaß man, den Choke wieder auszuschalten, verbrauchte das Auto wahnsinnig viel Benzin, kam kaum vom Fleck und Zündkerzen, Ventile und Auspuff verrußten und mussten bald erneuert werden. Und ebenso ergeht es dem Diabetiker, der sich nicht an den Diätplan hält.  

Mit täglichen Blutzuckerkontrollen und gelegentlichen HbA1c-Bestimmungen lassen sich Sünden schnell erkennen. Darum hält die Pharmaindustrie auch ein reiches Angebot an Tabletten bereit, das dem Typ-II-Diabetiker zur Augenwischerei verhilft, indem der Zuckerspiegel niedrig gehalten wird. Um es ganz deutlich zu sagen: die Sünden richten weiterhin Schaden an, sie werden nur nicht mehr erkannt. Die zuviel verzehrten Kohlenhydrate lösen sich ja durch die Tabletten nicht in Nichts auf, sie sind nur nicht mehr im Laborergebnis sichtbar. Junge und gut gemachte klinische Studien zeigen denn  auch, dass eine noch so restriktive Tabletten-Therapie lediglich die Laborwerte schönt, die Spätschäden aber nicht verhindert – möglicherweise gar verstärkt, weil sie den Patienten in falscher Sicherheit wiegt. Ziel einer jeden Therapie kann es nicht sein, Laborwert-Kosmetik zu betreiben, sondern Schäden zu verhindern. Und das geht nicht ohne disziplinierte Ernährung.

Dazu bedarf es keiner faden Diätmarmeladen oder teurer Diabetiker-Produkte, dazu bedarf es einer Briefwaage und eines Planes, der für die einzelnen Lebensmittel aussagt, wie viel Kohlenhydrate drin enthalten sind. Der Einfachheit halber wird der Spieß umgedreht. Die Tabellen sagen aus, wie viel Gramm der einzelnen Lebensmittel man essen darf, um eine so genannte Broteinheit, das sind genau 12 Gramm Kohlenhydrate, zu sich zu nehmen. Am Rande: in der Schweiz und an einigen Kliniken in Deutschland rechnet man lieber mit einer „Kohlenhydrateinheit“ zu 10 Gramm.

Isst man, steigt der Zuckerspiegel. Isst man weiter über das Erreichen der Zucker-Obergrenze hinaus, wird der Zucker (Glucose) zu Glykogen umgewandelt und in der Leber gespeichert. Arbeitet man, sinkt der Zuckerspiegel. Arbeitet man weiter über das Erreichen der Untergrenze hinaus, wird das Glykogen der Leber wieder zu Glucose zurückverwandelt und ins Blut abgegeben. Da beim Diabetiker die oberen und unteren Kontrollmechanismen versagen, muss er das durch Rechnen und Wiegen ersetzen, und nur so viel zu einer Mahlzeit essen, bis die Obergrenze erreicht ist, und nur so lange arbeiten und fasten, bis der Spiegel unten angelangt ist. Dann muss die nächste Mahlzeit kommen. Sechs Mahlzeiten am Tag sind optimal, und jede – je nach Arbeitsleistung – mit 2-3 Broteinheiten.

Sie versuchen ja auch nicht, bei Ihrem Auto die Zündkerzen abzuschrauben, mit Mutters Küchentrichter durch die Kerzenlöcher 10 Liter Benzin in den Motor zu kippen, um damit dann 100 km zu fahren. Mit dem Gaspedal spritzen Sie immer gerade soviel Treibstoff ein, wie im Augenblick gebraucht wird. So sollten Sie auch bei Ihrer Treibstoffzufuhr verfahren. 

Und ein weiteres Bild macht das deutlich: beim alten Kohleofen glüht das Rohr wenn Sie alle halbe Stunde eine halbe Schaufel Eierbrikett hinein werfen. Füllen Sie ihn voll, glöst er nur so vor sich hin.

Noch ein drittes Argument, aber dann muss es sitzen: in Notzeiten schaltet der Stoffwechsel schnell auf optimale Verwertung der kargen Nahrung um. Versuchen Sie, den ganzen Tag zu darben, wird das Abendessen umso gründlicher ausgewertet, selbst wenn es nicht üppiger ausfällt. Übrigens: die Diabetikerempfehlungen gelten gleichermaßen für alle, die schlicht abspecken wollen.

Was tun nun die „so hilfreichen“ Medikamente? Insulin – beim Typ-I-Diabetiker unerlässlich – senkt den Blutzuckerspiegel im Serum, unter anderem indem die Glucose in Fett umgewandelt wird, der Fettanbau gefördert wird, die Umwandlung von Eiweiß zu Glucose unterbunden wird und Glucose vermehrt aus dem Serum in das Zellinnere verschoben wird. Der Zuckerspiegel ist in Ordnung, die Schadwirkungen, Fettablagerungen in den Adern, aber bleiben. Trotz dieser Probleme und auch bei straffer Diät kann der Typ-I-Diabetiker nicht auf Insulin verzichten, weil der Zuckerspiegel sonst ins Unermessliche steigen würde. Anders beim Altersdiabetes vom Typ II. Bei 80 % der Patienten gilt es als Kunstfehler, den Zuckerspiegel mit Tabletten zu senken statt mit straffer Diät.

Bei den Tabletten schauen Sie bitte nicht auf den Namen sondern auf die Stoffgruppe, denn schließlich wollen …zig Unternehmen von dem lukrativen Kuchen profitieren. Sulfonylharnstoffe stimulieren die körpereigene Insulinausschüttung, und das leider bis zur völligen Erschöpfung. Dadurch beschleunigen diese Tabletten, die darum auch immer seltener eingesetzt werden, den Absturz vom Typ-II zum Insulin-spritzpflichtigen Typ-I. Bei den Biguaniden tappen wir hinsichtlich des Wirkmechanismus immer noch im Dunkeln, was uns nicht hindert, sie fleißig zu verordnen. Immerhin aber weiß man, dass die anaerobe (sauerstofflose) Verbrennung der Glucose gefördert wird, was wiederum zur Milchsäurebildung und Azidose führt. Kommt Erbrechen oder Durchfall hinzu, sogar in lebensgefährlichen Bereichen.

Mit viel Werbeaufwand drängen zwei neue Stoffgruppen (Glitazon und DPP4-Hemmer) in den Markt, sind aber in den Verdacht geraten, neben einigen verzichtbaren Nebenwirkungen auch vermehrt Herzinfarkte und Herzmuskelschwäche zu erzeugen. Wie auch immer die Tabletten wirken, das Hauptproblem ist die gepriesene Wirkung: wird der Blutzuckerspiegel gesenkt steigt die Versuchung, mehr zu essen als gut ist.

Und hier noch einmal die Warnung: machen Sie keine eigenen Experimente – von Bohnenkraut bis Zimt - sie stören mehr als sie nutzen. Wenn solche Geheimrezepte überhaupt wirken, stellt sich immer auch die Frage, wie sie denn wirken. Für alle Medikamente gilt, dass der zu viel gegessene Treibstoff sich nicht in Luft auflöst, sondern irgendwo im Körper deplatziert platziert wird. 

Um eine optimale Behandlung chronisch Kranker zu sichern gibt es „strukturierte Programme“, auch DMP (Disease-Management-Programme), in denen festgeschrieben ist, wie eine solche Behandlung auszusehen hat. Die Krankenkassen werben intensiv für die Teilnahme an solchen Programmen. Das ist verständlich, denn man erhofft sich davon langfristig eine Kosteneinsparung in der Therapie, vielleicht allerdings auch nur einen höheren Zuschuss aus dem Gesundheitsfond. Immerhin bekommt die Kasse aus dem Risikostrukturausgleich für einen Diabetiker, der sich in ein solches Programm eingeschrieben hat, rund 1200 € mehr als für einen nicht am Programm teilnehmenden Diabetiker. Davon gibt sie dem Arzt für alle Mühen und Dokumentationen rund 100 € ab, dem Patienten 40 €. Kein schlechtes Geschäft. 

Trotz der eindeutigen Warnungen jüngster Studien und obwohl auch das Diabetiker-DMP vorrangig nichtmedikamentöse Maßnahmen empfiehlt, geht kaum ein Diabetiker ohne Tablettenrezept nach Hause. Schade drum! 

Es geht nur – wie bereits oben beschrieben – über die sorgsam gesteuerte Nahrungsaufnahme, immer nur so viel essen, wie in den nächsten zwei Stunden auch verbrannt wird. Wohlgemerkt, verbrannt durch Muskelarbeit, nicht in den Zellen oder Adern versteckt. Als Standard für den Beginn des Spiels nehmen Sie ruhig die oben erwähnte Regel: 6 Mahlzeiten am Tag mit jeweils 2,5 Broteinheiten, zusammen also 15 BE: Erstes Frühstück, zweites Frühstück, Mittagessen, Kaffeezeit, Abendessen, Spätmahlzeit. Abhängig vom Tagesrhythmus kann es hingenommen werden, dass Sie von den drei Zwischenmahlzeiten je eine halbe Broteinheit auf die Hauptmahlzeiten verschieben, dann also dreimal 3 BE und 3 x 2 BE. 

In der Regel hat ja ein Diabetiker ein Blutzuckermessgerät zu Hause. Um die Richtigkeit des Tagesplanes zu kontrollieren, kann es Sinn machen, an einigen Tagen den Blutzuckerspiegel vor und nach jeder oder zumindest den Hauptmahlzeiten zu kontrollieren. Die Kurve, die sich daraus ergibt, sollte von 80 mg% vor zu 120 mg% nach dem Essen schwanken. Bei starken Abweichungen müssen die BE erhöht oder abgesenkt werden. Ebenso bei Schwerarbeitern und Leistungssportlern, bzw. bei Schreibtischmenschen und Bettlägerigen.

Eine modifizierte Tabelle der gängigen Lebensmittel mit Angabe der Menge, die einer BE entspricht, finden Sie im Anhang. Für die, die bisher in kcal (Kilokalorien) oder KJ (Kilojoule) gerechnet haben, die Umrechnungsformel:  
1 BE = 12 Gramm Kohlenhydrate = 48 kcal = 204 KJ

Ebenso finden Sie eine Tabelle des Fettgehaltes, der nicht ganz unberücksichtigt bleiben sollte. Fett ist ein konzentrierter Energieträger, der bei Bedarf  in Glucose umgewandelt werden kann, wenn mehr Energie abgefordert wird, der aber ebenso den physiologischen Teil der Glucoseumwandlung in Fett verhindert. Ein vernünftiges Verhältnis der Nahrungsbestandteile sollte etwa 60 % Kohlenhydrate, 20 % Fett und 20 % Eiweiß enthalten. 

So könnte ein Mittagessen z.B. aus 60 g Kartoffeln (1 BE), 100 g Kalbfleisch (10 g Fett), 120 g grünen Bohnen (0,5 BE) und zum Nachtisch 120 g Pfirsich (1 BE) bestehen. Sie haben mit solcher Tabelle alle Freiheiten, Ihren Speiseplan selbst nach Geschmack oder Hunger zusammenzustellen. Haben Sie einen unbändigen Jiffel auf Erbsenpüree, dann essen Sie Erbsenpüree, aber nur 20 g. Hängt Ihnen der Magen vor Hunger in der Kniekehle, entscheiden Sie sich für grüne Bohnen, da dürfen Sie 240 g für eine BE. Auch die Fetttabelle räumt Ihnen viel Spielraum ein: 30 g Gans oder 330 g Hase. Der arme Hase muss um sein Leben rennen und hat nicht die Chance soviel Fett anzusetzen, wie die Gans. 

Sie sind gut beraten, sich wie der Hase zu verhalten, und nicht wie die Gans. Dann haben Sie die Chance, auch weiterhin rennen zu dürfen, weil das Bein eben nicht ab muss.