Hans-Heinrich Jörgensen 
Halswirbelsäule-Schulter-Arm-Syndrom 
(erweiterte Fassung eines Aufsatzes im "Naturarzt" 1/2007)
 Mein erstes Schulter-Arm-Syndrom erlitt ich selbst als 10jähriger Knabe. Nach den großen Ferien begann die Schule mit markigen Reden und einer Flaggenparade. Wir Schüler standen nicht nur in fest geschlossenen Reihen, sondern sangen auch das Lied mit den fest geschlossenen Reihen, das obligatorisch nach der Nationalhymne folgte. Das ganze mit dem langsam ermüdenden ausgestreckten rechten Arm, zu dessen Unterstützung ich schließlich den linken nahm. Das wiederum trug mir eine gesalzene Strafarbeit und den einzigen Stockhieb meiner Schullaufbahn ein. Dass ausgerechnet jener Rektor, der trotz seiner markigen Rede meine Armunterstützungsaktion wahrnahm und schmerzlich ahndete, nach dem großen Farbwechsel unseres Landes schnell zum Stadtpräsidenten in neuer Farbe avancierte, hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass ich gerne hinterfrage und quer denke.

Halswirbelsäule und Nacken 
Eigentlich fängt das Schulter-Arm-Problem nicht erst an der Schulter an, sondern schon an der Halswirbelsäule. Dort treten jene Nerven aus dem Rückenmarkskanal aus, die Schulter und Arme bis zu den Fingerspitzen versorgen, aber auch die inneren Organe des Brustkorbs und des Oberbauches. Das bringt uns immer wieder in die schwierige Lage entscheiden zu müssen, ob denn nun die Schulter selbst weh tut, ob der Schmerz von den Nerven der Halswirbelsäule kommt, oder ob gar eine Angina pectoris vom Herzen hierhin ausstrahlt.

Oft läuft die Diagnose auf das vage Halswirbelsäulen-Syndrom hinaus, und ebenso oft ist diese Diagnose falsch. Auch dann, wenn der Röntgenologe im Bereich der Halswirbelsäule degenerative Veränderungen sieht. Die sind nur allzu oft schlichte Zufallsbefunde ohne wirklichen Zusammenhang mit den Schulter- oder Armschmerzen des Patienten. Auch dann, wenn der Patient die falsche Diagnose kopfnickend bestätigt: "Da knirscht und knackt es auch bei jeder Bewegung." Damit sich kein falsches Krankheitsbewusstsein festsetzt: diese Geräusche sind völlig harmlos und werden durch das Reiben der Muskelhüllen gegeneinander verursacht. 

Es sind nicht so sehr degenerative Prozesse der Halswirbelsäule, sondern eher funktionelle, das heißt Verspannungen der Muskulatur im Nackenbereich. Das beginnt schon mit dem Schlaf. Ich beneide meinen Hund und meine Katze, die legen ihren Kopf entspannt auf die Vorderläufe und schlafen wann immer sie wollen. Zumindest was das Schlafen anbelangt ist der Mensch offenbar eine Fehlkonstruktion. Auf dem Bauch liegend bekommen wir keine Luft, auf dem Rücken schnarchen wir, und drehen wir uns auf die Seite knickt der Kopf über die Schulter ab, und wir knüllen mehr oder weniger erfolgreich das Kopfkissen zu einer provisorischen Stütze zusammen. Dabei gerät die Halswirbelsäule - begünstigt durch die Muskelerschlaffung im Schlaf - aus der korrekten Haltung. Wachen wir morgens so "verlegen" auf, fixiert die sich wieder anspannende Muskulatur den Kopf in der Fehlhaltung. Kopf-, Nacken- und Armschmerzen sind die Folge. Sie lassen im Laufe des Tages nach.

Aber auch berufsbedingte Fehlhaltungen des Kopfes können die gleichen Beschwerden auslösen. Den ganzen Tag an der Schreib- oder Rechenmaschine, den Blick schräg auf das Stenogramm gerichtet, Stunde um Stunde am PC, endlose Autofahrten mit starrem Blick auf die Fahrbahn und den Tacho und natürlich ebenso berufsmäßiges Dauerfernsehen führen zur Verspannung der Nackenmuskulatur. Ebenso der Peitschenschlageffekt des Kopfes, der bei einem Auffahrunfall entsteht, wobei es einerlei ist, ob Ihnen jemand in den Kofferraum gerauscht ist, oder ob Sie nicht rechtzeitig vor der Garagenwand anhalten konnten.

Aber da wir gerade bei Bedienerinnen von Büromaschinen sind: es gab  eine Generation von Frauen, die sich zu Bedienerinnen ihres Ehemannes degradieren ließen ohne ihr Recht auf gleiche Befriedigung einzufordern. Das ist seit Oswald Kolle zwar besser geworden, aber keineswegs aus der Welt. Das Problem: in der sexuellen Erregung spannt sich die Muskulatur an, besonders das mächtige Nackendelta. Deswegen werden Fotomodelle, die besonders sexy aussehen sollen, immer mit weit in den Nacken gebeugtem Kopf fotografiert. Im Höhepunkt löst sich diese Verspannung wohlig. Bleibt diese Entspannung gelegentlich aus, ist das kein großes Unglück, bleibt sie immer aus, erzeugt das nahezu gesetzmäßig das klassische HWS-Schulter-Arm-Syndrom. Ein erfahrener Therapeut kann hier mit Rat - diesmal besser nicht mit Tat - Hilfe geben.

Die Neuraltherapie, eine naturheilkundliche Therapieform, die besser bei ihrer ursprünglichen Bezeichnung Heilanaesthesie geblieben wäre, lehrt, dass so genannte Störfelder Schmerzen und Funktionsstörungen an fern liegenden Stellen auslösen können. In jedem Rückenmarkssegment sind motorische, sensible und vegetative Nerven miteinander vernetzt. Die Bewegungskontrolle, die Schmerzempfindung und die Funktion unserer inneren Organe stehen also in steter Wechselbeziehung zueinander. Jeder weiß, dass die Angina pectoris, die Herzenge, weniger am Herzen schmerzt, sondern in der Schulter und im Arm. Keineswegs immer nur im linken!

Als Störfelder bezeichnen wir Narben und Fremdkörper im Gewebe, die natürlich besonders verdächtig sind, innere Organe zu stören, wenn sie in einem Hautarreal liegen, das mit dem gestörten Organ vernetzt ist. Oft kann man mit einer winzigen Injektion eines Lokalanaesthetikums an die Narbe diese Störung des inneren Organs, z.B. Herz oder Galle, dauerhaft aus der Welt schaffen. Wohlgemerkt: dauerhaft und nicht nur für die 30 Minuten dauernde Lokalanästhesie, der örtlichen Betäubung. Es macht also Sinn, sowohl beim Schulter-Arm-Syndrom wie auch bei Herz-, Leber-, Lungen- oder Magenbeschwerden nach Narben im Nacken-, Schulter- und Armbereich zu fahnden. Selbst die kleine unscheinbare Pockenimpfnarbe der älteren Generation am Oberarm kann zum Störfeld werden.

Und eine, nein zwei riesige Narben übersehen wir immer wieder, weil wir die nicht als Narbe ansehen: die tief in die Schultern eingegrabenen Furchen der dünnen BH-Träger, insbesondere bei etwas kräftiger gebauten Damen, von denen der Bayer sagt, sie hätten "Holz vor der Hütt'n". Natürlich sind das ernst zu nehmende Störfelder, die schuld am Schulter-Arm-Syndrom, aber auch an der Gallenkolik oder Herzenge sein können. Neben der akuten Behandlung mit Procain empfiehlt sich eine Korrektur mit Nadel und Faden - an den BH-Trägern.

Die Glissonschlinge, mit der die Halswirbelsäule gestreckt wird, damit die eingeklemmten Nerven Entlastung finden, hat nur kurzen Nutzen. Eine Halsmanschette verhindert zwar Fehlhaltungen, lässt aber die Muskulatur verkümmern. Sie macht nur Sinn bei unfallbedingten Verletzungen.

Die Schulter 
Weiter armwärts haben wir dann das Schultergelenk, ein Gelenk mit riesigem Bewegungsspielraum aber keiner sonderlichen Gewichtsbelastung, wie Knie oder Hüfte. Darum sind Arthrosen, also Verschleißerscheinungen, auch relativ selten. Sie werden zwar oft diagnostiziert, sind aber meist nur ein röntgenologischer Nebenbefund ohne immer Ursache des Schmerzes zu sein. 

Ähnlich ist es mit den Kalkeinlagerungen, die bei einer Röntgenuntersuchung natürlich deutlich ins Auge stechen, aber ebenso oft ohne Bedeutung sind. Sie machen nur dann Schmerzen, wenn sie direkt im Gelenk an Bewegungsflächen sitzen, oder ganz unglücklich an Muskelansätzen. Der Versuch, solche Ablagerungen mit Homöopathika oder pflanzlichen Mitteln aufzulösen, funktioniert nicht, es sei denn, man spritzt den Kalklöser der Kaffeemaschine direkt in das Depot - was nicht sonderlich bekömmlich sein dürfte. Wenn eine Entfernung wirklich nötig ist, dann geht das nur mit offener oder endoskopischer "Schlüsselloch"-Operation.

Eine häufigere Ursache des Schulterschmerzes sind Risse in den das Gelenk umgebenden Muskeln, Rotatorenmanschettenriss sagt der Orthopäde dazu. Solche Risse, ob Anriss oder auch kompletter Abriss, entstehen durch Sturzverletzungen auf den Arm. In schlimmen Fällen muss auch hier operiert werden, leichtere Verletzungen heilen mit der Zeit, begünstigen kann man das mit den biochemischen Mitteln Nr. 3 (Ferrum phosphoricum D12) in der akute entzündlichen Phase, und Nr. 11 (Silicea D12) zur Wiederherstellung.

Noch häufiger - zumindest nach meiner Praxiserfahrung - ist die Periarthritis humeroscapularis. Die Kapsel des Gelenks muss, um den großen Bewegungsspielraum zu ermöglichen, weich, elastisch und zugleich gefältelt sein. Aus vielerlei Gründen können diese Falten sich entzünden, miteinander verkleben und schließlich gar verwachsen. Damit ist die Beweglichkeit der Schulter deutlich beeinträchtigt. Am meisten behindert das die Bewegung nach hinten und oben, z.B. zum Kämmen, oder nur nach hinten in eine imaginäre Gesäßtasche auf der anderen Seite. Der Untersucher tut gut daran, bei diesen Bewegungsübungen von hinten mit der Hand das Schulterblatt und Schlüsselbein zu fixieren, weil der Patient sich wegen der Schmerzhaftigkeit angewöhnt hat, diese Bewegungen nicht aus dem Schultergelenk heraus zu machen, sondern unter Mitnahme des ganzen Schultergürtels.

Als erste Maßnahme bietet sich hier Wärme an, manche Patienten ziehen allerdings Kälteanwendungen vor. Procain-Injektionen in das Gelenk oder an die Gelenkkapsel, künstliche Entzündungen mit Mistelspritzen um das Gelenk herum und eine breiter Palette an homöopathischen und biochemischen Mitteln bieten sich hier an.

Die Zwangsmobilisation der Verwachsungen in Vollnarkose ist nicht mehr üblich, weil die mit Gewalt aufgerissenen Verwachsungen natürlich sofort wieder vernarben. Aber wichtig sind schonende Bewegungsübungen um der endgültigen Versteifung vorzubeugen. Dabei sollte man nie heftige Bewegungen nach oben und hinten machen, wohl aber vorsichtig den Arm bis an die Schmerzgrenze heben, und eine Winzigkeit darüber hinaus.

Der Ellbogen 
Der Ellbogen macht uns als Tennis- oder Golferarm zu schaffen 
Beide unterscheiden sich nur dadurch, dass auf Grund der unterschiedlichen Bewegung und Belastung verschiedene Schleimbeutel und Sehnenansatzpunkte betroffen sind. Der Schadprozess ist jedoch der gleiche. Das Ellbogengelenk ist ein Konstruktionswunderwerk, von dem Autobauer und Techniker eine Menge lernen können. Das Gelenk lässt sich gleichzeitig beugen und drehen, dazu noch unter hoher Belastung, denn die Muskeln, die den Faustschluss der Hand bewerkstelligen, liegen im Oberarm. Der kraftvolle Zug der Sehnen muss also immer über den gedrehten oder gebeugten Ellbogen hinweg geleitet werden. Damit dabei der Knochen, über den die Sehne rollt, nicht beschädigt wird, liegen Schleimbeutel zwischen Sehne und Knochen, so wie der Segler einen alten Autoreifen zwischen Kaimauer und Bootswand hängt. Diese Schleimbeutel entzünden sich unter der Belastung und bereiten Schmerz. Hinzu kommen kleine Verletzungen der Sehnen und auch der Muskeln. Epicondilitis heißt das im Fachjargon.

Die Krankheit beschränkt sich nicht auf Golf- und Tennisspieler, auch manche Berufe neigen dazu. Immer dann, wenn im Ellbogen eine Dreh- und Beugebewegung unter gleichzeitigem festem Faustschluss erfolgt, tritt der Schmerz auf - bis zur völligen Unfähigkeit, diese Bewegung auszuführen. Der Maurer, der die gefüllte Mörtelkelle auskippt, der Heizungsbauer, der den großen Schraubenschlüssel drehen muss, die Kellnerin, die aus der großen Kanne den Kaffee einschenkt .... Sie alle können ein leidvolles Lied singen. 

Dem Tennisspieler mag der Verzicht auf das Sonntagsturnier schwer fallen, aber er muss sich damit abfinden. Die Berufsgeschädigten tun sich schwerer mit der zwingend nötigen Ruhepause. Zwar legt man den Arm heute nicht mehr in Gips, aber die belastenden Bewegungen müssen für geraume Zeit gemieden werden. Das können zwei Wochen sein, aber auch zwölf Monate. 

Therapeutisch bietet sich wie bei allen degenerativen Erkrankungen des kollagenen Bindegewebes das Schüßlersalz Silicea (Nr. 11) an. Auch Homöopathie, Anthroposophie und Phytotherapie therapieren mit Silicea, nur heißt es bei den Anthroposophen Quarz und bei den Pflanzenheilkundlern Beinwell oder Ackerschachtelhalm. Alle Pflanzen, die für dieses Indikationsgebiet traditionell eingesetzt werden, zeichnen sich durch einen besonders hohen Silicea-Gehalt aus.

Und wenn es stimmt, was die Archäologen sagen, dann haben schon unsere Steinzeitvorfahren ein Steinmehl gewonnen, das als hochwertige Arznei gehandelt wurde: Silicea. Wer als steinzeitlicher Untertan riesige Findlinge auf Hünengräber wuchten musste, hatte sicherlich Probleme mit den Bandscheiben, und was lag näher, als sich die Arznei vom Hünengrab gleich wieder abzuschaben.

In ganz akut entzündlichen Fällen kann auch die biochemische Nr. 3 (Ferrum phosphoricum D12), das klassische Entzündungsmittel unter den Schüßlersalzen, sinnvoll sein. Und ist der Schmerz unerträglich, hilft eine winzige Procain-Injektion an den entzündeten Schleimbeutel schnell. Das kann auch mehrmals nötig sein. Im Gegensatz zur orthopädisch üblichen Cortison-Spritze, bei der die Spritzenabstände immer kürzer werden, kann man beim Procain die Abstände immer mehr ausdehnen, bis sie gar nicht mehr erforderlich ist.

Zwischen dem Ellbogen und dem Handgelenk verlaufen die Sehnen in Hüllen, den Sehnenscheiden. Deren Entzündung war früher die typische Berufskrankheit der Schreibdamen an mechanischen Schreibmaschinen. Schon die elektrische Maschine brachte deutlich Besserung, seit der Computertastatur spielt diese Berufskrankheit kaum noch eine Rolle. Darum wird sie inzwischen auch von der Kasse als Berufskrankheit anerkannt.

Das Karpaltunnelsyndrom 
Am Handgelenk (Karpalgelenk) wird’s eng. Adern, Venen, Sehnen und Nerven müssen gemeinsam durch einen engen Kanal, den Karpaltunnel. Wird die Hand extrem gebeugt oder überstreckt, wird es noch enger. Die Nerven werden gequetscht, in den Fingern tritt ein Kribbeln und Taubeitsgefühl auf. Oft passiert das nachts im Schlaf, dann klingt das morgens schnell wieder ab. Bleibt dieses Missgefühl aber bestehen, sollte man zumindest an ein Karpaltunnelsyndrom denken. Darunter verstehen wir eine dauerhafte Schädigung der Nerven durch einen zu eng angelegten Tunnel oder zu dick angelegte Sehnen, die dem Nerven den Platz streitig machen.

Nun kann dieses Kribbeln natürlich ebenso gut durch eine Einengung der Nerven an der Halswirbelsäule, im Schulterbereich, am Ellbogen oder in den Sehnenscheiden herrühren. Mit der Zustimmung zur Operation des Karpaltunnels sollte man darum nicht zu schnell bei der Hand sein, auch nicht auf Grund einer einmaligen Messung der Nervenleitgeschwindigkeit. Zwar ist diese Messung nicht ganz angenehm, aber eine Wiederholung bringt oft ein ganz anderes Ergebnis. Diagnose und Operation sind ein wenig in Mode geraten. Je mehr darüber in der Fachliteratur geschrieben wird, desto häufiger wird die Diagnose gestellt. Ich habe für meinen Geschmack zu viele operierte Patienten gesehen, die keine Besserung vermelden können.

Ein kleiner Tipp zur Selbstdiagnostik: Der Ulnarisnerv, der den Kleinfinger und die diesem zugewandte Halbseite des Ringfingers versorgt, ist von der Einengung nicht betroffen. Wenn also deutlich spürbar ist, dass diese beiden Finger vom Kribbeln und Taubeitsgefühl verschont bleiben, dürfte die Ursache woanders zu suchen sein.

So ganz sicher ist nie zu unterscheiden, ob denn nun der Schmerz seinen Ausgangspunkt an der Halswirbelsäule, an der Schulter, am Ellbogen oder im Handgelenk hat. Ebenso wenig, ob die Beschädigung des Bindegewebes, also Bandscheiben, Sehnen, Kapseln im Vordergrund stehen, die Störung der Nerven oder die Verspannung der Muskulatur. Ehe ich eine Operation mit ungewissem Ausgang ins Auge fasse, würde ich immer das ganze Spektrum naturheilkundlicher Maßnahmen durchprobieren.

Für da Bindegewebe, wo auch immer, das Schüßlersalz Nr. 11 (Silicea D12) oder entsprechende pflanzliche oder homöopathische Mittel, zur Stabilisierung geschädigter Nerven die Nummer 5 (Kalium phosphoricum D6) und zum Lockern der Muskulatur Nummer 7 (Magnesium phosphoricum D6). Bei akut entzündlichen Prozessen steht die Nummer 3 (Ferrum phosphoricum D12) im Vordergrund. Quaddeln mit Procain über den Hauptschmerzpunkten können schnell Linderung bringen. Könner dieser Therapie spritzen auch direkt ins Gelenk oder den entzündeten Schleimbeutel. Bei chronischen Prozessen erzeuge ich gern in der unmittelbaren Umgebung akute Entzündungen, indem ich Mistelextrakt, Ameisen- oder Bienengift quaddele. Alles muss mit der Vermeidung übermäßig belastender Bewegungen einhergehen, statt dessen gezielte Lockerungsübungen. Und - last but not least – ein ausgeglichenes Seelenleben macht alles erträglicher.